Warum wir den Klimawandel zur Priorität machen

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Schmerzerfahrungen sind das größte Hindernis auf dem Weg zur Lösung aller gesellschaftlichen Probleme. Deshalb, aufgrund unseres Wissens als NC-ler*innen, können wir bei der Lösung der Probleme, die der Menschheit bevorstehen, eine Schlüsselrolle spielen. Der Klimawandel ist eines dieser Probleme.

Der Klimawandel bedarf sofortigen, guten Nachdenkens und effektiven Handelns. Wenn unsere Gesellschaft den Ausstoß von Klimagasen („greenhouse gases“, GHG) innerhalb der nächsten 5 bis 15 Jahre nicht dramatisch reduzieren kann, wird es zu einem gefährlich zerstörerischen, globalen Klimawandel kommen. (Der Klimawandel hat schon jetzt an vielen Orten schädliche Auswirkungen). Obwohl auch andere Probleme, die der Menschheit bevorstehen, extreme Schäden verursachen, stellt keines von ihnen (außer eines möglichen Atomkriegs*) eine derart kurz bevorstehende und weitreichende Bedrohung für Menschen und alle anderen Lebewesen dar.

Indigene, Arme und Menschen, die vom Rassismus betroffen sind, sind teilweise am stärksten von den Auswirkungen der Umweltzerstörung betroffen. Tatsächlich betrifft der Klimawandel alle unterdrückten Gruppen und hat sich mit ihrer Unterdrückung verwoben. Das Beenden jeder Art von Unterdrückung ist ein wichtiger Teil unserer Arbeit für ein Ende der Umweltzerstörung. Und, den Klimawandel angehen muss als wichtiger Teil jedes dieser Kämpfe gelten. Gemeinsam können wie den Klimawandel aufhalten und umkehren.

Der Klimawandel passiert jetzt und es gibt unwiderlegbare Beweise, dass er von menschlichen Aktivitäten verursacht wird.

Die Erde erwärmt sich wegen der steigenden Ansammlung von Klimagasen, die eine wärmende Decke um die Erde herum gebildet haben. Das gefährlichste dieser Gase ist das Kohlendioxid (CO2), obwohl auch andere Abgase und Substanzen (Methan, Stickoxid, Rußpartikel) gefährlich sind und zusammen ungefähr 50% der durch CO2 verursachten Erwärmung beitragen. (1)(2)

Wissenschaftliche Messungen zeigen, dass die Steigerung des Ausstoßes von Klimagasen in erster Linie das Resultat der Verbrennung fossiler Brennstoffe ist. Wissenschaftler haben die CO2-Konzentration in der Atmosphäre über längere Zeiträume anhand von Eiskernbohrungen in der Antarktis gemessen. Diese Daten zeigen uns, dass das durchschnittliche CO2-Niveau in der Atmosphäre in den letzten 800.000 Jahren zwischen 180 und 260 ppm (Teile pro Million) CO2 lag, wobei es in einzelnen Perioden zwischen den Eiszeiten Höchststände von 300 ppm erreichte. Im Jahr 1750, zu Beginn der industriellen Revolution (als Menschen begannen, große Mengen an fossilen Brennstoffen zu verwenden), lag die atmosphärische CO2-Konzentration bei 278 ppm. Im Jahr 2016 erreichte sie 405 ppm. (3) die meisten vom Menschen verursachten CO2-Emissionen (80%) stammen aus der Verbrennung fossiler Brennstoffe (Kohle, Öl, Gas). Weitere bedeutende Quellen sind die industrialisierte Landwirtschaft und die Abholzung der Wälder (20%). (4) 

Im selben Zeitraum hat sich der Planet um mehr als 1° Celsius erwärmt. (5) Die Hälfte dieser Temperaturerhöhung hat in den letzten 35 Jahren stattgefunden (16 der 17 historisch belegten wärmsten Jahre gab es seit dem Jahr 2000; 2014, 2015 und 2016 brachen den jeweils vorherigen Rekord für das heißeste Jahr). (6)

Die schädlichen Wirkungen des Klimawandels sind in manchen Teilen der Welt bereits Realität. Der Klimawandel verursacht (a) Dürren und Ernteverluste (eine Temperaturerhöhung bedeutet weniger Regen, sowie Regen zu den falschen Jahrenszeiten); (b) Unwetterereignisse und die daraus resultierenden Schäden an Lebensräumen sowie Überschwemmungen (eine wärmere Atmosphäre speichert mehr Wasser und verursacht größere Stürme); (c) einen Meeresspiegelanstieg, der zur Erosion der Küsten und zur Versalzung (Zerstörung durch Salz) von Anbauflächen führt; (d) die erhöhte Säuerung der Ozeane (die marine Ökosysteme schädigt), (e) Waldbrände; und (f) eine Zunahme von Krankheiten und Befall (da wärmere Temperaturen eine Vermehrung von Krankheitsvektoren wie Moskitos und Schädlingen fördern, sowie die Ausweitung ihres Lebensraums). Mit dem Anstieg der globalen Temperatur wird sich die Zahl dieser Probleme und auch ihre Intensität erhöhen. (7)

Diese Veränderungen des Klimas können rückgängig gemacht werden. Und zwar durch einen schnellen Übergang weg von fossilen Brennstoffen, durch eine Reduktion des Verbrauchs, und indem wir unsere Ernährung und landwirtschaftlichen Methoden ändern – alles erreichbare Ziele.

Der Klimawandel wirkt sich unverhältnismäSSig stark auf Nationen und Gemeinschaften an vorderster Front aus.

Die härtesten Auswirkungen des Klimawandels treffen Menschen, die in Armut leben (zumeist Menschen der globalen Mehrheit und Indigene in Ländern, die schon lange Ziele von Völkermord, Imperialismus und Kolonialismus waren – so genannte "Nationen an vorderster Front"). Hunderte von Millionen von Menschen leiden unter den Auswirkungen des Klimawandels, u. a. Nahrungsmittel- und Wasserknappheit, extreme Stürme und Verlust der Heimat. (8) Die Weltgesundheitsorganisation schätzt, dass jedes Jahr 150.000 Menschen wegen des Klimawandels ihr Leben verlieren. (9) 

Zwischen 2009 und 2030 soll sich die Häufigkeit klimabedingter Katastrophen verdreifachen. Vergleichbare Katastrophen töten in ärmeren Ländern zwischen 12 und 45 mal so viele Menschen als in reichen. (10) Rückgänge von zwischen 15 und 30% in der Produktivität der Landwirtschaft werden bis 2080 für Afrika, Südasien und Zentralamerika vorhergesagt. (11)

Ärmere Menschen sind unverhältnismäßig stark betroffen. Nicht nur, weil sie Klimaschocks oft stärker ausgesetzt und ihnen gegenüber verwundbarer sind, sie haben auch geringere Ressourcen und bekommen weniger Unterstützung von Familie, Kommune, dem Finanzsystem und sozialen Netzen, um ihnen vorzubeugen, mit ihnen zurechtzukommen und sich anzupassen. Der Klimawandel wird diese Schocks und Belastungen verschlimmern und bis 2030 mehr als 100 Millionen Menschen in die extreme Armut zwingen. (12) 

Es ist möglich, die Auswirkungen des Klimawandels auf diese vulnerablen Bevölkerungsgruppen und Länder abzumildern, aber dazu muss eher früher als später gehandelt werden.

Die Auswirkungen des Klimawandels nehmen zu

Jede der folgenden Auswirkungen verstärkt sich mit der Zeit. Seit 1978 haben die steigenden Temperaturen eine 40%ige Reduktion des arktischen Meereises verursacht. Der Eisverlust beträgt durchschnittlich 134 Gigatonnen (Milliarden Tonnen) pro Jahr in der Antarktis und 287 Gigatonnen in Grönland. Der durchschnittliche Meeresspiegel steigt gegenwärtig alle 10 Jahre um ca. 3,3 cm an (13), bei einem erwarteten Anstieg von zwischen 0,8 und 2 m bis zum Jahr 2100. (14) 

Unsere Ozeane absorbieren mehr als 90% der Temperaturerhöhung des Planeten. Dies läßt die Meerestemperaturen und Meeresspiegel steigen und gefährdet Küstenbewohner*innen und marine Ökosysteme. Die Ozeane absorbieren außerdem 33% des CO2-Ausstoßes, was zu einer Übersäuerung führt, welche wiederum die Ökosysteme noch mehr gefährdet. (15)

Der Klimawandel verursacht Migration. Bei dem bis 2050 vorhergesagten Temperaturanstieg um 2° Celsius erwarten Wissenschaftler, dass sich pro Jahr 200 Millionen Flüchtlinge auf den Weg machen werden. Migration bringt Leid mit sich, einschließlich des Menschenhandels. (16)

Es ist noch nicht zu spät, diese Auswirkungen rückgängig zu machen. Durch die Reduktion des Kohlenstoffausstoßes wird die Erderwärmung mit der Zeit aufhören und sich langsam umkehren. Das Schelfeis wird sich wieder bilden, die Meerestemperaturen werden fallen und die Wetterverhältnisse werden sich stabilisieren.

Was wir tun müssen und tun können: Emissionen einstellen, um den Temperaturanstieg zu begrenzen

Der Temperaturanstieg sollte weit unter 2° C (hoffentlich 1,5° C) gehalten werden, um die drastischste, lebensbedrohlichste Form des globalen Klimawandels zu vermeiden. (Hierzu herrscht unter Wissenschaftlern und in der internationalen Gemeinschaft (18) eine fast vollständige Übereinkunft.) Der Weltklimarat (IPCC) erklärt, dass wir bis zum Jahr 2100 höchstwahrscheinlich auf einen Anstieg von 3,7° bis 4,8° C zusteuern, wenn wir nicht zu aggressiven Maßnahmen greifen, um die Emissionen zu verringern. (19)

Innerhalb der nächsten 5 bis 15 Jahre sind massive Reduktionen der Treibhausgasemissionen nötig, damit wir eine 50%-ige Chance haben, den Temperaturanstieg auf unter 1,5° C zu begrenzen. (20) Dies erfordert den Ausstieg aus der Nutzung fossiler Brennstoffe bis zur Mitte des Jahrhunderts, bei einem CO2-Ausstoß von weniger als 353 Gigatonnen in der Zwischenzeit. (21) (Die gegenwärtig im Betrieb befindlichen Kohlebergwerke sowie Erdöl- und Gasbohrungen enthalten 942 Gigatonnen CO2.) Auch andere Emissionen müssen maßgeblich reduziert werden. (22)

Fast 60% der weltweiten CO2-Emissionen werden von den sechs größten Volkswirtschaften der Welt verursacht – den Vereinigten Staaten, China, Russland, Indien, der Europäischen Union und Japan – und müssen sofort reduziert werden. (16% der Emissionen stammen von den USA selbst, obwohl die USA nur 5% der Weltbevölkerung umfassen.) (23) Jedes dieser Länder (außer Russland) hat das Pariser Klimaabkommen unterzeichnet und sich verpflichtet, die Treibhausgas-Emissionen zu reduzieren. Jedoch sind höhere Reduktionen notwendig, um die gesetzten Ziele zu erreichen. (Organisation und Arbeit gehen auf allen Ebenen weiter, um die USA am Rückzug aus dem Pariser Abkommen zu hindern.)

Erneuerbare Energien können einen Großteil unseres Verbrauchs fossiler Brennstoffe ersetzen. Die Kosten erneuerbarer Energien sind heute mit denen für fossile Brennstoffe vergleichbar, und eine massive Entwicklung der erneuerbaren Energien sollte unterstützt werden. Weltweit stammen heute 80% der Energie aus der Verbrennung fossiler Brennstoffe. Dennoch nimmt die Nutzung neuer und erneuerbarer Energiequellen (Sonnen-, Wind- und Wasserkraft) jedes Jahr zu. (25) 

Kohlenstoff- und Methan-Senken - natürliche Ökosysteme zu Lande und in den Ozeanen, die Treibhausgasemissionen absorbieren oder binden, insbesondere Pflanzen, Wälder, Böden und die Ozeane selbst - sind von entscheidender Bedeutung. Gegenwärtig werden mehr als die Hälfte der von Menschen verursachten Kohlenstoffemissionen von diesen natürlichen Ökosystemen aufgenommen und so von der Atmosphäre ferngehalten. Wir müssen diese Ökosysteme bewahren und zusätzliche schaffen - indem wir die Entwaldung stoppen, Millionen von Bäumen pflanzen und regenerative landwirtschaftliche Methoden anwenden, die Kohlenstoff binden anstatt ihn aus dem Boden freizusetzen. (26)

Diese Ziele sind erreichbar, wenn wir sofort handeln. Auf der ganzen Welt arbeiten Organisationen auf diese Ziele hin.

Was wir tun müssen: Eine weltweite Bewegung aufbauen

Große Veränderungen sind erforderlich, um den Klimawandel zu beenden. Um erfolgreich zu sein, brauchen wir eine Bewegung von Hunderten von Millionen von Menschen, die diese Veränderungen verlangen. Niemand darf außen vor bleiben. Diese Bewegung muss die Bewegungen mit einschließen, die für ein Ende von Rassismus, Völkermord, Armut, Sexismus und Krieg arbeiten. Sie muss außerdem die Arbeiterbewegung, Student*innen, Eltern, sowie religiöse und Laienorganisationen umfassen - jede Gruppe, die für die Befreiung der Menschheit, die Gerechtigkeit und ein Ende der Umweltzerstörung arbeitet.

Der Klimawandel rückt die globalen Schäden ins Licht, die durch die Handlungen einer gewinnorientierten Gesellschaft verursacht werden. Er zeigt, dass es im Interesse Aller ist, auf eine Gesellschaft hinzuarbeiten, die alles Leben bewahrt und die Ausbeutung der Menschen und unseres Planeten ablehnt.

Für dieses Ziel gibt es eine weltweite Akzeptanz.

Was wir tun müssen: Den Profit nicht länger als Basis unserer Volkswirtschaften dulden

Unsere Wirtschaftsordnungen haben Wachstum und Profit vorangetrieben und dabei den Menschen, anderen Lebewesen und der Erde wenig Beachtung geschenkt. Sie halten Menschen in einem Überlebenskampf gefangen. Sie benutzen Unterdrückung, um die Menschen voneinander getrennt zu halten und unfähig, sich bei der Arbeit für eine Veränderung mit anderen zu vereinen. Der Klimawandel zeigt die Zerstörungskraft dieser Systeme auf neue und beispiellose Weise auf. Wenn Menschen erkennen und sich der Tatsache stellen wie destruktiv diese Systeme sind, verstehen sie die Notwendigkeit eines Systems, das alle Menschen unterstützt, ohne sie auszunutzen oder dem Planeten zu schaden. Ein solches System liegt im Interesse aller Menschen, einschließlich derjenigen, die jetzt noch diese aktuelle, irrtümliche und zerstörerische Politik verfolgen (und es liegt auch im Interesse ihrer Kinder).

Mehr und mehr Menschen hinterfragen unser Wirtschaftssystem und seine Ausbeutung von Menschheit und Planet.

Was wir tun müssen: Internationale Bemühungen unterstützen

Die Vereinten Nationen spielen bei der Bewältigung des Klimawandels eine führende Rolle. Das Pariser Abkommen, das im November 2016 in Kraft getreten ist, ist das erste globale Klimaschutzabkommen. Jeder Unterzeichnerstaat hat sich verpflichtet, seine Emissionen zu reduzieren und über seine Fortschritte zu berichten. Jedoch ist das Pariser Abkommen nicht bindend, und die Gesamtheit der Emissionsreduktionen, zu denen die Unterzeichnerstaaten sich verpflichtet haben, würden, selbst wenn sie vollständig umgesetzt wären, trotzdem einen Temperaturanstieg von 2,7° C ermöglichen, was katastrophal wäre. Zusätzliche Emissionsreduktionen sind erforderlich. (27) Dennoch stellt die Vereinbarung eine globale Anerkennung der Realität und der Zerstörungskraft des Klimawandels dar, und einen wichtigen Schritt zu dessen Bewältigung.

Wohlhabende Nationen sind am Besten in der Lage, Nationen an vorderster Front zu helfen, sich an den Klimawandel anzupassen und Zugang zu erneuerbaren Energien zu erhalten. Ein Großteil des Reichtums der reichen Nationen stammt aus ihrer Ausbeutung der Ressourcen der Nationen an vorderster Front. Der Green Climate Fund wurde von den Vereinten Nationen im Jahr 2011 gegründet, um bis 2020 100 Milliarden Dollar pro Jahr an Beiträgen aus reichen Ländern zusammenzutragen. Bisher wurden aber erst 10 Milliarden Dollar zugesagt. (28) Wesentliche Summen müssen bereitgestellt und den Entwicklungsländern zugewiesen werden. Diese Länder haben das Problem nicht verursacht, werden aber weiterhin unter seinen schädlichsten Auswirkungen leiden.

WENN WIR STOLPERN

"Wenn die globalen Durchschnittstemperaturen um mehr als 2° C steigen, überschreiten die Risiken für Ökosysteme und Lebensgrundlagen die Toleranzgrenze. Es ist wahrscheinlich, dass in vielen ehemals bewohnbaren Regionen keine Menschen mehr leben werden können. Sie werden unter zunehmend veränderlichen und extremen Wetterbedingungen mit katastrophalen Konsequenzen leiden, die jetzt schon stark in Erscheinung treten. Mit der gegenwärtigen Erwärmung von jetzt schon 1° C rasen wir auf eine nicht umkehrbare Klimakrise zu."(29)

Obwohl die Situation ernst ist und schwere Folgen unvermeidlich sind, ist es nicht zu spät, kehrtzumachen um die schlimmsten Auswirkungen des Klimawandels zu vermeiden. Je früher wir es schaffen, die notwendigen Maßnahmen zu ergreifen, desto weniger Schäden werden die Folge sein, und desto eher werden wir und unser Planet sich erholen.

Was wir im NC tun können

Viele von uns sind benommen, verängstigt und distanziert, wenn es um den Klimawandel geht. Als Ausgangspunkt dient, mit den frühen Schmerzerfahrungen in Verbindung zu treten, die unseren Mustern zugrunde liegen (die gebrochenen Herzen, Ängste und Niederlagen), und sie zu entlasten. Es ist wichtig, dies zu tun, wenn wir uns als Teil unseres Lebens dem Klimawandel widmen wollen. Wir können zurückgehen und diese frühen Schmerzerfahrungen entlasten, während wir uns in der Gegenwart ihrem Bann entziehen.

Wir können davon lernen, was in der Vergangenheit bei gesellschaftlichen Veränderungen wirksam war, aber wir können auch neue Lösungen finden. Wir können zusammenkommen um zu entlasten, und um erneut über einen neuen Kurs für unsere Gesellschaft nachzudenken. Wir können die Bedingungen herstellen, die den Wandel ermöglichen. Wir können uns organisieren und aktiv werden, wie wir es bis jetzt noch nicht getan haben.

Wir können und wir werden eine klare Politik und ein klares Programm entwickeln, von dem klar ist, dass es im Interesse Aller liegt. Wir können genug Menschen organisieren, so dass wir dem aktuellen Kurs ein effektives "Nein" entgegensetzen können. Wir werden Versuche machen und gegenseitig von unseren Anstrengungen lernen, um unser Programm weiter zu entwickeln.

 

*Aktuelle Ereignisse deuten auf die Möglichkeit eines nuklearen Wettrüstens hin, was eine Kehrtwende im langjährigen Trend weg von einem möglichen Atomkrieg bedeuten würde.

 

 

(1) NASA: Global Climate Change, Vital Signs of the Future, http://climate.nasa.gov/evidence/

(2) Intergovernmental Panel on Climate Change (IPCC), Climate Change 2014: Mitigation of Climate Change. http://www.ipcc.ch/pdf/assessment-report/ar5/wg3/ipcc_wg3_ar5_summary-for-policymakers.pdf

(3) Global Climate Change: Vital Signs of the Planet, http://climate.nasa.gov/evidence/

(4) Boden, T., G. Marland, and B. Andres, 2012: Global CO2 Emissions from Fossil-Fuel Burning, Cement Manufacture, and Gas Flaring: 1751-2009. Carbon Dioxide Information Analysis Center, Oak Ridge National Laboratory. http://cdiac.ornl.gov/ftp/ndp030/global.1751_2009.ems

(5) World Meteorological Organization, WMO confirms 2016 as hottest year on record, about 1.1°C above pre-industrial era, Press Release January 18, 2017

https://public.wmo.int/en/media/press-release/wmo-confirms-2016-hottest-year-record-about-11%C2%B0c-above-pre-industrial-era

(6) NYTimes 1/18/17, For Third Year, The Earth in 2016 Set Heat Record

(7) NASA: Global Climate Change, Vital Signs of the Future, http://climate.nasa.gov/evidence/

(8) Intergovernmental Panel on Climate Change (IPCC), Climate Change 2014, Impacts, Adaptation, and Vulnerability, 12 http://www.ipcc.ch/pdf/assessment-report/ar5/wg2/ar5_wgII_spm_en.pdf

(9) Oxfam, Suffering the Science: People, Povery, and Climate Change. https://www.oxfam.org/en/research/suffering-science

(10) Oxfam, Suffering the Science: People, Poverty, and Climate Change. https://www.oxfam.org/en/research/suffering-science

(11)  Intergovernmental Panel on Climate Change (IPCC), Climate Change 2014,
http://ipcc.ch/pdf/assessment-report/ar5/syr/AR5_SYR_FINAL_SPM.pdf

(12) “Shock Waves: Managing the Impacts of Climate Change on Poverty,” World Bank Group. 2016. https://openknowledge.worldbank.org/bitstream/handle/10986/22787/9781464806735.pdf, p.2

(13) NASA: Global Climate Change, Vital Signs of the Future, http://climate.nasa.gov/evidence/

(14) Climate Change in the Pacific Islands, U.S. Fish and Wildlife Service, 

https://www.fws.gov/Pacific/Climatechange/changepi.html#SeaLevelRise

(15) NASA Infographic, http://www.jpl.nasa.gov/infographics/infographic.view.php?id=11298

(16) UN Refugee Agency, Climate Change and Disasters, http://www.unhcr.org/en-us/climate-change-and-disasters.html

(17) The world's biggest gamble, Johan Rokström and others, http://onlinelibrary.wiley.com/doi/10.1002/2016EF000392/full

(18) United Nations Framework Convention on Climate Change, Paris Accord, 2015

(19) IPCC Climate Change 2014: Mitigation of Climate Change, 8

(20) United Nations Framework Convention on Climate Change, Paris Accord, 2015, 

(21) Bill McKibben, "Recalculating the Climate Math," in The Republic

(22) The world's biggest gamble, Johan Rokström and others, http://onlinelibrary.wiley.com/doi/10.1002/2016EF000392/full

(23) U.S. EPA, Global Greenhouse Gas Emissions Data, https://www.epa.gov/ghgemissions/global-greenhouse-gas-emissions-data

(24) International Energy Agency, https://www.iea.org/newsroom/news/2016/august/iea-data-shows-global-energy-production-and-consumption-continue-to-rise.html

(25) Renewables Status Report, http://www.ren21.net/

(26) Toensmeier, The Carbon Farming Solution

(27) Climate Action Tracker, http://climateactiontracker.org/assets/publications/briefing_papers/CAT_Temp_Update_COP21.pdf

(28) Green Climate Fund, Contributors http://www.greenclimate.fund/partners/contributors/resources-mobilized

(29) The Fifth Assessment Report of the Intergovernmental Panel on Climate Change (IPCC) (2014)

 

 

Übersetzt aus dem Englischen von Matthias Wentzlaff-Eggebert und Beni Ruffiner

(Mai 2017)

 


Last modified: 2017-10-06 06:31:47-07